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Läuft deine Wärmepumpe wirklich effizient?

Viele Wärmepumpen arbeiten nicht optimal. Das kostet bares Geld. Mit nunosense findest du heraus, ob deine Anlage effizient läuft oder ob Optimierungspotenzial besteht.

Beispiel: Deine Anlage

Beispiel für das Anlagenschema der nunosense-Konsole. Die Wärmepumpe heizt und lädt den Pufferspeicher. Heizkreis und Warmwasser sind aus.

Kennst du das?

Typische Probleme von Wärmepumpen-Eigentümern

Viele Hausbesitzer ahnen nicht, dass ihre Wärmepumpe ineffizient arbeitet. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Monaten: in der Stromrechnung.

Hohe Stromrechnung:
Du zahlst mehr als nötig, aber weißt nicht, warum. Die Wärmepumpe läuft ja …
Keine Vergleichswerte:
Ist eine JAZ (Jahresarbeitszahl) von 3,2 gut oder schlecht? Ohne Daten tappst du im Dunkeln.
Installateuraussagen:
"Das ist normal", aber stimmt das wirklich? Mit Daten kannst du fundiert nachfragen.
Kalte Räume:
Obwohl die Heizung läuft, wird es nicht richtig warm. Liegt es an der Heizkurve?
Häufiges Takten:
Die Wärmepumpe schaltet ständig ein und aus. Das kann auf Probleme hindeuten.
Heizstab läuft oft:
Der elektrische Heizstab sollte nur selten einspringen. Wenn er oft läuft, stimmt etwas nicht.

Die Lösung

Transparenz für deine Wärmepumpe

Mit nunosense siehst du endlich, wie deine Wärmepumpe wirklich arbeitet. Ein Fachbetrieb installiert die Sensorik und du bekommst Zugang zu deinen Daten, verständlich aufbereitet.

Klarheit über Effizienz

Sieh auf einen Blick, ob deine Wärmepumpe effizient arbeitet: Energiefluss, Starts und Kurztakte, Heizstab-Einsatz. Werden Durchfluss und Leistung gemessen, zeigt die Arbeitszahl, wie viel Wärme du pro kWh Strom bekommst.

Probleme früh erkennen

Die Ampel zeigt dir, wenn ein Wert außerhalb der eingestellten Grenzen liegt. Rote Meldungen kommen sofort per Push, Telegram oder E-Mail. Außerdem siehst du für jeden Tag, wie oft der Heizstab eingesprungen ist.

Fundiert mit dem Installateur sprechen

Mit echten Daten kannst du konkret nachfragen und bekommst bessere Antworten. Schluss mit "Das ist normal".

Schnelltest

Ist dein Verbrauch auffällig?

Stromverbrauch je Quadratmeter ist ein guter erster Anhaltspunkt. Der volle Check fragt danach 10 Punkte ab.

Steht auf der Stromrechnung des WP-Zählers.

Einordnung

Gib deinen jährlichen Stromverbrauch ein.

Methodik & Quellen

Bewertet in kWh Strom je m² Wohnfläche und Jahr: unter 25, 25 bis 40, 40 bis 60 und über 60 (eine vereinfachte Modellannahme).

  • Fraunhofer ISE: Feldtest „Wärmepumpen-Qualitätssicherung im Bestand“ (77 Anlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern, Baujahre 1826 bis 2001, 4 Jahre Messung), Stand 11/2025
  • Anforderungsniveaus Heizwärmebedarf: WSVO 1977 ≤ 250, WSVO 1982 ≤ 150, WSVO 1995 ≤ 100, Niedrigenergiehaus ≤ 70 kWh/(m²a) (Übersicht „Energiestandard“), Stand abgerufen 10/2026
  • nunosense-Modellannahme (vereinfachtes Rechenmodell, keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831), Stand 10/2026

Dein Vorteil

Was du davon hast

Stromkosten senken

Oft reichen schon angepasste Einstellungen wie Heizkurve oder Heizstab-Freigabe, um spürbar Strom zu sparen. Wie viel, zeigt die Auswertung deiner Messdaten.

Anlage schonen

Häufiges Takten belastet den Verdichter. Die Zahl der Starts und Kurztakte je Tag zeigt, ob deine Anlage zu oft ein- und ausschaltet. Dann kann dein Fachbetrieb gezielt gegensteuern.

Wohlfühlklima

Bis zu drei Raumfühler zeigen, ob die Räume gleichmäßig warm werden. Dein Fachbetrieb kann die Einstellung danach gezielt anpassen.

Klimaschutz

Jede eingesparte Kilowattstunde Strom senkt auch die CO₂-Emissionen deiner Heizung.

So läuft’s

In vier Schritten zur Wärmepumpen-Optimierung

Als Eigentümer buchst du nunosense über deinen Fachbetrieb oder Energieberater. Du mietest die Sensoren nur für die Messphase, kaufen musst du nichts.

  1. Fachbetrieb anfragen

    Sprich deinen Heizungsbauer an oder frag uns: Wir vermitteln dir einen Partnerbetrieb in deiner Nähe.

  2. Sensoren werden installiert

    Der Fachbetrieb setzt Temperaturfühler an Wärmepumpe, Speicher und Heizkreis. Die Stromzangen an Verdichter und Heizstab bringt eine Elektrofachkraft an. In die Regelung wird dabei nicht eingegriffen.

  3. 2 bis 3 Wochen Messung

    Die Anlage läuft ganz normal weiter. Du kannst die Werte währenddessen in der nunosense-Konsole mitverfolgen.

  4. Auswertung & Maßnahmen

    Dein Fachbetrieb bespricht die Ergebnisse mit dir und passt zum Beispiel Heizkurve, Heizstab-Freigabe oder Warmwasserzeiten an. Fragen klärt ihr direkt im Projekt-Chat, in dem auch das nunosense-Team ansprechbar ist.

Heizkurven-Simulator

Probier deine Heizkurve aus

Verschiebe Steilheit und Niveau und sieh direkt, wie weit deine Vorlauftemperatur gegenüber der Ausgangskurve sinkt. Die grüne Fläche zeigt die Absenkung.

Heizkurve: Vorlauftemperatur über AußentemperaturBei −10 °C Außentemperatur: Ausgangskurve 63 °C, deine Kurve 57 °C Vorlauf. Bei 0 °C: 51 °C gegenüber 47 °C.20304050607080-15-10-505101520Vorlauf °CAußentemperatur °C
Ausgangskurve (1,4 / 0 K) Deine Kurve (1,2 / 0 K) Absenkung
1,2

Wie stark der Vorlauf bei Kälte ansteigt.

0 K

Hebt oder senkt die ganze Kurve.

Ausgangskurve anpassen (aktuelle Einstellung)

Vorbelegt mit einem Beispielwert (1,4 / 0 K). Die Werkseinstellung ist je Hersteller verschieden. Trag am besten die Werte von deinem Regler ein.

Mittlere Vorlaufabsenkung

4,4 K

Geschätzte Einsparung beim Wärmepumpenstrom: 9 bis 11 %

Maßstab ist die Raumtemperatur: Ob die neue Kurve passt, zeigt nur die Raumtemperatur. Ändere in kleinen Schritten (Steilheit um 0,1), warte 2 bis 3 Tage und prüfe, ob alle Räume warm genug bleiben.

Mit Messdaten prüfen lassen

Methodik & Quellen

Die Kurven folgen einer gängigen Heizkurven-Näherung (Raumsollwert 20 °C): Vorlauf = Raumsoll + Niveau − Steilheit × ΔT × (1,4347 + 0,021 × ΔT + 0,0002479 × ΔT²) mit ΔT = Außen − Raumsoll. Reale Regler rechnen herstellerspezifisch, die Form ist aber vergleichbar.

Die mittlere Absenkung ist der einfache Mittelwert der Differenz beider Kurven zwischen -15 °C und 15 °C Außentemperatur (angenommene Heizgrenze), ohne Gewichtung nach Häufigkeit der Außentemperaturen.

Einsparung: Als Faustregel gilt: Jedes Kelvin weniger Vorlauftemperatur spart bis zu ca. 2,5 % Strom bei der Wärmepumpe. Wir rechnen konservativ mit 2 bis 2,5 % je Kelvin. Das ist eine Schätzung, kein Versprechen. Wie viel es bei dir ist, zeigen erst Messdaten.

Häufige Fragen

Was Eigentümer zur Wärmepumpen-Optimierung wissen wollen

Was kostet die Messung?

Der Preis hängt von Anlage und Sensorumfang ab und kommt von deinem Fachbetrieb, der die Sensoren bei uns mietet. Du zahlst keine Hardware, sondern nur die Messphase mit Auswertung.

Wie lange bleiben die Sensoren in meinem Haus?

In der Regel 2 bis 3 Wochen. So sieht man das Verhalten der Wärmepumpe bei unterschiedlichem Wetter, beim Warmwasserbereiten und nachts.

Muss ich während der Messung etwas beachten?

Nein. Heiz einfach wie immer. Wichtig ist nur, dass niemand während der Messung die Einstellungen verstellt, sonst lassen sich die Daten schwer deuten.

Verändert die Messung etwas an meiner Wärmepumpe?

Temperaturfühler und Stromzangen messen von außen an Rohren und Stromleitungen. Soll zusätzlich der Durchfluss für die Arbeitszahl gemessen werden, klärt dein Fachbetrieb vorher, ob dafür ein Eingriff nötig ist. Änderungen an der Einstellung nimmt erst dein Fachbetrieb nach der Auswertung vor, und nur in Absprache mit dir.

Was bringt mir das konkret?

Du erfährst, ob deine Wärmepumpe taktet, ob der Heizstab unnötig läuft und wie effizient sie tatsächlich arbeitet. Daraus leitet dein Fachbetrieb konkrete Maßnahmen ab, statt zu raten.

Finde heraus, ob deine Wärmepumpe optimal läuft

Kontaktiere uns: Wir vermitteln dich an einen Fachbetrieb in deiner Nähe, der nunosense für die Wärmepumpen-Analyse einsetzt.