Wärmepumpe optimieren mit nunosense
Deine Wärmepumpe läuft nicht optimal? Mit nunosense identifizierst du Einsparpotenziale, verbesserst die Jahresarbeitszahl und senkst deine Stromkosten, durch präzise Messdaten statt Vermutungen.
Beispiel für das Anlagenschema der nunosense-Konsole. Die Wärmepumpe heizt und lädt den Pufferspeicher. Heizkreis und Warmwasser sind aus.
Typische Probleme
Warum läuft deine Wärmepumpe nicht effizient?
Ob deine Wärmepumpe unter ihren Möglichkeiten bleibt, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, mit den richtigen Messdaten aber schnell zu sehen.
- Hohe Stromkosten
- : Die Wärmepumpe verbraucht mehr Strom als erwartet, ohne dass die Ursache klar ist.
- Häufiges Takten
- : Die Anlage schaltet sich ständig ein und aus, was den Verdichter belastet und die Effizienz senkt.
- Heizstab springt an
- : Der elektrische Heizstab springt öfter an als nötig und treibt den Stromverbrauch hoch.
- Schlechte Arbeitszahl
- : Die JAZ liegt deutlich unter den Herstellerangaben, ohne erkennbaren Grund.
- Ungleiche Raumtemperaturen
- : Einige Räume werden nicht richtig warm, andere überhitzen: Der hydraulische Abgleich fehlt.
- Kein Überblick
- : Du weißt nicht, was deine Wärmepumpe gerade macht oder wie gut sie arbeitet.
Das Messsystem
Was wir messen, um deine Wärmepumpe zu optimieren
Für eine vollständige Analyse installiert dein Fachbetrieb Sensoren an den wichtigen Punkten deiner Heizungsanlage.
Kombipufferspeicher
Bis zu sechs Temperatursensoren auf verschiedenen Höhen zeigen die Schichtung im Speicher. So erkennen wir:
- Ob die Schichtung funktioniert oder durchmischt wird
- Wie schnell sich der Speicher aufheizt und abkühlt
- Ob genug Wärme für Heizung und Warmwasser vorhanden ist
- Wann die Wärmepumpe nachheizen muss
Energiequellen
Pro Energiequelle (Wärmepumpe, Solar, etc.) jeweils 2 Temperatursensoren für Vorlauf und Rücklauf:
- Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf berechnen
- Arbeitszahl der Wärmepumpe, wenn Durchfluss und Leistung gemessen werden
- Im Energiefluss sehen, welcher Erzeuger gerade läuft
- Grundlage für deinen Fachbetrieb, Erzeuger und Speicher besser abzustimmen
Stromverbrauch
Stromzangen an Verdichter und Heizstab, angebracht von einer Elektrofachkraft, messen die Stromaufnahme:
- Stromaufnahme des Verdichters
- Starts und Kurztakte je Tag
- Heizstab-Einsatz und Laufzeit
- Arbeitszahl berechnen, wenn Durchfluss und Leistung gemessen werden
- Grundlage, um die Werte mit den Herstellerangaben zu vergleichen
Raumsensoren & Außentemperatur
Bis zu 3 Raumsensoren und ein Außensensor liefern das Gesamtbild:
- Ist-Temperaturen in verschiedenen Räumen
- Aufheizverhalten nach Nachtabsenkung
- Heizkurven-Optimierung mit Außentemperatur
- Hinweise auf ungleich warme Räume (für den hydraulischen Abgleich gibt es eine eigene Vorlage mit bis zu 8 Raumfühlern)
Optional: Volumenstrom-Messung
Bei Bedarf ergänzt dein Fachbetrieb Durchflusssensoren, um die Wärmemenge zu berechnen. Werden Durchfluss und Leistung gemessen, zeigt die Konsole die Arbeitszahl deiner Anlage.
Erweiterte Vorlage für größere Anlagen
Die Wärmepumpen-Vorlage erfasst den Pufferspeicher in bis zu sechs Ebenen. Optional kommen Solarthermie, Warmwasser, Frischwasserstation, ein zweiter Heizkreis, eine Erdsonde oder ein zweiter Wärmeerzeuger dazu.
Live-Analyse
Alle Messdaten auf einen Blick
Während der Analyse-Phase hast du jederzeit Zugriff auf das Live-Dashboard. Hier siehst du alle Sensordaten, laufend aktualisiert mit jedem neuen Messwert: Temperaturen, Stromverbrauch und Systemzustände übersichtlich visualisiert.
Beispiel: Ansicht eines Verlaufsdiagramms der Konsole, keine echten Messwerte. Wärmepumpe VL / RL, Verlauf vom 04.10., 00:00 Uhr bis 06.10., 23:50 Uhr. Vorlauf zwischen 25,9 und 51,9 °C. Rücklauf zwischen 25,1 und 47,3 °C. Logbuch-Eintrag am 05.10., 10:20 Uhr: Heizkurve angepasst (Einstellung geändert).
Beispiel: Kennzahl aus der Visualisierung der Konsole, kein echter Messwert. Spreizung WP: 4,6 K.
Beispiel: Kennzahl aus der Visualisierung der Konsole, kein echter Messwert. Puffer oben: 38,6 °C.
Beispiel: Ansicht eines Verlaufsdiagramms der Konsole, keine echten Messwerte. Puffer oben, Verlauf vom 04.10., 00:00 Uhr bis 06.10., 23:50 Uhr. Puffer oben zwischen 28,9 und 48,6 °C. Logbuch-Eintrag am 05.10., 10:20 Uhr: Heizkurve angepasst (Einstellung geändert).
Beispiel: Ansicht aus der Visualisierung der Konsole, keine echten Messwerte. Skala von 20 °C bis 60 °C.
- Oben38,6 °C
- Ebene 238,0 °C
- Ebene 336,8 °C
- Ebene 434,7 °C
- Ebene 532,2 °C
- Unten29,9 °C
Was die Konsole aus den Messwerten macht
- Energiefluss
- Ein lebendiges Anlagenschema zeigt Erzeuger, Speicherschichten und Verbraucher. Was gerade läuft, ist hervorgehoben.
- Starts und Kurztakte
- Starts und Kurztakte je Tag sowie die Laufzeiten zeigen, ob der Verdichter zu oft schaltet.
- Heizstab-Einsatz
- Die Stromzange am Heizstab zeigt, wann und wie lange er einspringt.
- Spreizungen
- Die Differenz zwischen Vor- und Rücklauf wird bei jedem neuen Messwert berechnet, ebenso die Speicherschichtung.
- Arbeitszahl
- Werden Durchfluss und Leistung gemessen, rechnet die Konsole die Arbeitszahl aus Durchfluss, Temperaturen und Stromverbrauch.
- Logbuch
- Geänderte Einstellungen, Wartung oder Umbau trägst du ins Logbuch ein. Die Einträge erscheinen als senkrechte Linien in allen Diagrammen.
KI-Bewertung und KI-Auswertung
In der Konsole schätzt die KI-Bewertung auf Klick die letzten sieben Tage ein: Unauffällig, Beobachten oder Handeln, dazu was auffällt und was zu tun ist. Ausführlicher wird es auf Anfrage: Das nunosense-Team erstellt ein Befundblatt für den gewählten Zeitraum: Ampel-Episoden, Zeit außerhalb der Grenzwerte, Betriebsstunden und Starts, Energie und ein Vorher-Nachher-Vergleich an jedem Logbuch-Eintrag. So siehst du, ob eine geänderte Heizkurve oder Sperrzeit wirklich etwas gebracht hat.
Die Zahlen rechnet die Konsole, die KI deutet sie und formuliert Befunde und Empfehlungen. Alle KI-Funktionen laufen auf dem selbst betriebenen Sprachmodell von nunosense, nicht bei einem Cloud-KI-Anbieter. Die KI-Bewertung ist KI-gestützt und nicht fachlich geprüft.
Typische Befunde
Was durch unsere Messdaten optimiert werden kann
Diese Muster sind typisch für Wärmepumpen-Analysen. Die Beispiele sind vereinfacht dargestellt. Wie viel du sparst, hängt von Anlage, Gebäude und Nutzung ab.
Heizkurve zu steil eingestellt
Die Messdaten zeigen, dass die Vorlauftemperatur bei milden Außentemperaturen zu hoch ist. Die Räume überhitzen, während die Wärmepumpe unnötig viel Energie verbraucht.
Typische Wirkung nach Anpassung:
Niedrigere Vorlauftemperatur, weniger Stromverbrauch, gleichmäßigere Raumtemperaturen
Pufferspeicher falsch angeschlossen
Die Schichtung im Pufferspeicher wird ständig durchmischt. Die Temperatursensoren in den Speicherebenen zeigen, dass der Rücklauf zu hoch eingebunden ist und die warme Schicht zerstört.
Typische Wirkung nach Umbau:
Saubere Schichtung, längere Laufzyklen
Heizstab springt nachts regelmäßig an
Die Stromzangen zeigen, dass der Heizstab regelmäßig nachts anspringt, obwohl die Wärmepumpe ausreichend dimensioniert ist. Eine mögliche Ursache: Die Steuerung berücksichtigt die Sperrzeit des Netzbetreibers nicht, und nach der Sperre springt der Heizstab an.
Typische Wirkung nach Korrektur:
Heizstab springt nur noch in Ausnahmefällen an, weniger Stromverbrauch
Taktung durch fehlenden Abgleich
Die Raumsensoren zeigen stark unterschiedliche Temperaturen. Einige Räume erreichen schnell die Solltemperatur, andere nie. Die Wärmepumpe taktet, weil der Führungsraum zu schnell warm wird.
Typische Wirkung nach hydraulischem Abgleich:
Weniger Taktung, gleichmäßiger temperierte Räume, mehr Komfort
Methodik: Konkrete Einsparungen nennen wir erst nach der Messung, berechnet aus den Messwerten deiner Anlage, nicht aus Pauschalwerten. Zum Vergleich: Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,1, Sole-Wasser-Wärmepumpen 4,1 (Quelle: Fraunhofer ISE, Feldmessung „WPsmart im Bestand“ (Abschlussbericht 2020)).
Deine Vorteile
Das bringt dir die Optimierung
- Geringere Stromkosten
Eine optimierte Wärmepumpe verbraucht weniger Strom für die gleiche Wärmeleistung. Du kaufst keine Messtechnik, du mietest die Sensoren nur für die Messphase.
- Weniger Taktung
Häufiges Takten belastet den Verdichter. Starts und Kurztakte je Tag zeigen, ob eine Änderung an Heizkurve oder Puffer die Taktung tatsächlich senkt.
- Mehr Komfort
Bis zu 3 Raumfühler zeigen, ob Räume zu warm oder zu kalt werden. Dein Fachbetrieb stellt die Anlage danach ein, und am Logbuch-Eintrag im Diagramm siehst du, ob es gewirkt hat.
- Klimaschutz
Spart deine Wärmepumpe nach der Optimierung Strom, sinken auch die CO₂-Emissionen deiner Heizung.
Für wen?
Wärmepumpen-Optimierung mit nunosense
Für Eigentümer
Du hast eine Wärmepumpe und willst sie optimieren
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Für Fachbetriebe
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Preis auf Anfrage
Die Wärmepumpen-Optimierung buchst du über deinen Fachbetrieb oder Energieberater. Er kümmert sich um Installation, Betreuung und Auswertung; die Stromzangen bringt eine Elektrofachkraft an.
Die Sensoren bleiben typischerweise 2 bis 3 Wochen in der Anlage. Das ist lang genug, um Taktung, Heizstab-Einsatz und Warmwasserbereitung über verschiedene Wetterlagen zu sehen.
- Mietdauer: 2 bis 3 Wochen
- Inklusive Sensoren, Dashboard & Auswertung
- Keine Investition, nur Miete
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