Estrich-Trocknung professionell dokumentieren
Biete deinen Kunden nachvollziehbare Trocknungsprotokolle als Service an. Mit nunosense dokumentierst du das komplette Heizprogramm automatisch, mit digitaler Signatur und durchgehender Aufzeichnung.
Beispiel: Ansicht eines Verlaufsdiagramms der Konsole, keine echten Messwerte. Aufheizkurve Estrich, Verlauf vom 12.01., 00:00 Uhr bis 19.01., 00:00 Uhr. Vorlauf zwischen 17,5 und 55,4 °C. Rücklauf zwischen 15,7 und 49,7 °C. Gestrichelte Linie: Max. 55 °C Vorlauf. Logbuch-Eintrag am 15.01., 00:00 Uhr: Heizprogramm: Stufe Maximaltemperatur (Einstellung geändert). Logbuch-Eintrag am 16.01., 14:00 Uhr: Heizzentrale neu gestartet (Reparatur).
Das Problem
Manuelle Protokollierung ist riskant
- Haftungsrisiko:
- bei Schäden am Bodenbelag, wenn der Trocknungsnachweis fehlt oder unvollständig ist.
- Zeitaufwand:
- Manuelle Protokolle kosten Zeit und sind fehleranfällig.
- Anfechtbar:
- Handgeschriebene Protokolle können im Streitfall angezweifelt werden.
Die Lösung
Automatische Dokumentation mit nunosense
Installiere die Sensorik, starte das Monitoring und liefere deinen Kunden am Ende ein signiertes Protokoll, ohne manuellen Aufwand.
- Automatische Aufzeichnung
Die Temperaturverläufe werden automatisch aufgezeichnet. Bei unterstützten Sensoren stellst du das Sendeintervall selbst ein, auch für mehrere Geräte auf einmal.
- Signierte Protokolle
Digital signierte Protokolle, die nachträgliche Änderungen erkennbar machen.
- Ampel und Meldungen
Die Vorlage achtet auf die Grenze von 55 °C Vorlauf (DIN EN 1264-4), den Abfall des Vorlaufs siehst du in der Aufheizkurve. Meldet sich ein Sensor nicht mehr, kommt nach einer einstellbaren Frist (Standard: dreimal das Sendeintervall) eine rote Funkstille-Meldung per Push, Telegram oder E-Mail.
Schnelltest
Wann darf das Funktionsheizen starten?
Estrichart und Einbaudatum genügen, um den frühesten Start und das Ende des Funktionsheizens abzuschätzen.
Estrichart
Funktionsheizen
Wähle das Einbaudatum.
Das Estrich-Heizprotokoll führt dich Tag für Tag durch Funktions- und Belegreifheizen.
Methodik & Quellen
Wartezeit nach Einbau je Estrichart, danach 3 Tage mit 20 bis 25 °C Vorlauf und 4 Tage mit maximaler Auslegungstemperatur. Herstellerangaben haben Vorrang.
- DIN EN 1264-4: Funktionsheizen: Zementestrich frühestens 21 Tage, Calciumsulfatestrich nach Herstellerangabe frühestens 7 Tage nach Einbau; 3 Tage 20 bis 25 °C Vorlauf, danach 4 Tage maximale Auslegungstemperatur.
Heizprogramm
Funktions- und Belegreifheizen, orientiert an DIN EN 1264-4 und DIN 18560
Funktionsheizen
Bei Zementestrich frühestens 21 Tage, bei Calciumsulfatestrich nach Herstellerangabe frühestens 7 Tage nach Einbau. Nach DIN EN 1264-4 wird der Vorlauf 3 Tage bei 20 bis 25 °C gehalten, danach 4 Tage bei maximaler Auslegungstemperatur.
- Dokumentation der Starttemperatur
- Nachweis der Haltezeiten
- Protokoll der Temperaturrampen
- Grenze 55 °C Vorlauf nach DIN EN 1264-4 im Blick
Belegreifheizen
Das Funktionsheizen ersetzt kein Belegreifheizen. Geheizt wird nach Vorgabe von Planer bzw. Estrichhersteller, bis die CM-Messung an markierten Messstellen die Belegreife für den jeweiligen Bodenbelag bestätigt. Die Dauer hängt von Estrichart, Dicke und Baustellenklima ab.
- Kontinuierliche Temperaturüberwachung
- Luftfeuchte und Taupunkt je Raum
- Temperaturverlauf als Grundlage für die CM-Messung
Funktionsheizen
Ist-Kurve gegen Sollkurve
Sollkurve orientiert an DIN EN 1264-4: 3 Tage 20 bis 25 °C Vorlauf (im Diagramm 25 °C), danach 4 Tage die maximale Auslegungs-Vorlauftemperatur.
Laut Planung bzw. Herstellerangabe des Estrichs, bei Zement- und Calciumsulfatestrich höchstens 55 °C (DIN EN 1264-4). Vorbelegt mit einem Beispielwert.
Beispielprogramm: 7 von 7 Tagen mit Ist-Wert. Soll: Tag 1 bis 3 25 °C, Tag 4 bis 7 45 °C. Größte Abweichung vom Soll: −6,5 K an Tag 4.
| Tag | Soll °C | Ist °C | Differenz K |
|---|---|---|---|
| 1 | 25 | 24,6 | −0,4 |
| 2 | 25 | 25,4 | +0,4 |
| 3 | 25 | 25,1 | +0,1 |
| 4 | 45 | 38,5 | −6,5 |
| 5 | 45 | 44,2 | −0,8 |
| 6 | 45 | 45,3 | +0,3 |
| 7 | 45 | 44,8 | −0,2 |
Das Funktionsheizen stellt nicht sicher, dass der Estrich belegreif ist. Danach folgt das Belegreifheizen nach Herstellervorgabe; die Belegreife bestätigt der Bodenleger, z. B. per CM-Messung. Abweichende Herstellervorgaben (z. B. bei Fließestrich) gehen vor.
Mit Sensoren automatisch und signiert erfasst, statt per Hand abgelesen.
Estrichprotokoll ansehenMethodik & Quellen
DIN EN 1264-4: Funktionsheizen frühestens 21 Tage (Zementestrich) bzw. 7 Tage (Calciumsulfatestrich) nach Estricheinbau oder nach Herstellerangabe. 3 Tage mit 20 bis 25 °C Vorlauf, danach 4 Tage mit maximaler Auslegungs-Vorlauftemperatur halten.
Die Ist-Werte stammen aus dem Tagesprotokoll (Vorlauftemperatur je Tag). Ohne erfasste Werte zeigt das Diagramm ein Beispielprogramm. Die Differenz ist rein informativ. Eine Toleranz legt die Norm hier nicht fest.
Häufige Fragen
Was Fachbetriebe zum Estrichprotokoll fragen
Wie rechne ich das Estrichprotokoll ab?
Du mietest die Sensoren für die Dauer des Heizprogramms und berechnest deinem Auftraggeber Montage, Überwachung und Protokoll als eigene Position.
Wie aufwendig ist die Montage?
Anlegefühler an Vor- und Rücklauf am Heizkreisverteiler, bis zu sechs Raumsensoren und ein Außensensor. Estrich und Heizrohre werden dabei nicht angetastet.
Schützt mich das Protokoll vor Haftung?
Es ersetzt keine fachgerechte Ausführung, aber es zeigt nachvollziehbar, wie geheizt wurde. Im Streitfall ist das eine deutlich bessere Grundlage als ein handschriftliches Formular.
Welche Zeiten gelten für das Funktionsheizen?
Nach DIN EN 1264-4 bei Zementestrich frühestens 21 Tage nach Einbau, bei Calciumsulfatestrich nach Herstellerangabe frühestens 7 Tage. Maßgeblich bleiben die Vorgaben des Estrichherstellers.
Was passiert bei einem Heizungsausfall?
Fällt die Heizung aus, siehst du das sofort an der Aufheizkurve in der Konsole. Meldet sich ein Sensor nicht mehr, etwa weil das Gateway auf der Baustelle keinen Strom hat, kommt nach einer einstellbaren Frist (Standard: dreimal das Sendeintervall, mindestens eine Stunde) eine rote Meldung per Push, Telegram oder E-Mail. Fallen mehrere Sensoren gleichzeitig aus, kommt eine einzige Nachricht. Messlücken bleiben im Verlauf sichtbar.
Estrich-Trocknung als Service anbieten?
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